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Vergangenes in 2006 :Sonntag, 10. Dezember : Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus25. November: Internationaler Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen"Genossenschaftsversammlung : Dritte-Welt-Partner Ravensburg eG
Gerechtigkeit jetzt ! : Rottenburger Weltladen unterstützt GerechtigkeitskampagneHoher Besuch im Weltladen : Bischof Dom Leonardo Ulrich SteinerFairhandelsgenossenschaft dwp eG: Mitgliedschaft des Weltladens trägt Früchte.Geburtstagsgeschenk für Bangladesh : Ein Scheck für NETZ e.V.Samstag, 13. Mai : Internationaler WeltladentagNur mit fairen Bällen : Rottenburg und die Fußball-WMWarentauschtag : Weltladen bewirtete wiederSt. Klara : Praktikantinnen im Weltladen
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Traumhafte "Rottenburger Schokolade" aus fairem HandelGenuss als Präsent für Bürgerinnen und Bürger und Gäste unserer Stadt. Die Idee einer "Stadtschokolade" begeistert schon seit längerem die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Weltladens und konnte nun gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21, der Stadt Rottenburg am Neckar und der WTG Rottenburg umgesetzt werden. Mit der Auswahl der Geschmacksrichtung und dem Auftrag an Herrn Prof. Lichtenau, Vorschläge für die Banderole zu entwerfen, startete das Projekt vor etwa 3 Monaten. Herausgekommen sind das Motiv der Neckarfront (nach einem Foto von Marlies Wagner) und die außergewöhnlich leckere Geschmacksrichtung "Mango". Die 70 g schwere Edelbitterschokolade mit 70% Kakaoanteil und einer feinen Mangocreme gefüllt, liegt voll im Trend. Dafür bürgt die renommierte österreichische Firma Zotter, die für ihre handgeschöpften und sehr hochwertigen Schokoladen bekannt ist. 2,90 € pro Tafel sind nicht gerade wenig. Als Präsent, Mitbringsel oder kleines Dankeschön für Freunde, Bekannte oder Gäste jedoch sicher eine willkommene Alternative mit einer gewissen "Rottenburger Note".
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Kleinkredite fördern Gerechtigkeit und FriedenAktion zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus und die Grameen BankAm Sonntag, 10. Dezember 2006 wurde Muhammad Yunus und der Grameen Bank in Bangladesh der Friedensnobelpreis verliehen. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an einen der wichtigsten Akteure der weltweiten Kleinkreditbewegung verdeutlicht, dass Kleinkreditarbeit dem Frieden dient. Frieden kann nur dann wachsen, wenn auch arme Leute eine gerechte Chance auf umfassende Teilhabe am öffentlichen Leben erhalten. Kleinkredite ermöglichen nachweislich vielfältige Zugänge zur sozialen und wirtschaftlichen Beteiligung für arme Menschen. Und sie eröffnen ermutigende Wege aus der Armut. Ist dies nicht ein guter Grund, die Kleinkreditarbeit zu würdigen?
Dieser Tag war eine schöne Gelegenheit auf die wichtige Arbeit von Oikocredit aufmerksam zu machen! Denn Oikocredit vergibt Darlehen an Kleinkreditorganisationen in 55 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Dieses Geld wird in Form von kleinen Krediten an Tausende von armen Menschen weitergeben. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Oikocredit weltweit erfolgreich mit diesem System, ebenso wie Muhammad Yunus in Bangladesch. Privatpersonen, Weltläden, Gruppen und Kirchengemeinden legen bei Oikocredit Geld an, damit Benachteiligte mit Hilfe von kleinen Darlehen den Weg aus der Armut finden. Weltweit investieren etwa 550 Kirchen und 26.000 Privatpersonen bei Oikocredit.
Das gilt besonders für allein gelassene oder verwitwete Frauen. Für sie hat NETZ das Projekt "Ein Leben lang genug Reis" entwickelt. In Gruppen vereint erhalten die Frauen auch hier Startkapital in Form eines Kredits. Doch sie nehmen zugleich an fachlichen Schulungen teil. Das ermöglicht ihnen in Eigenverantwortung kleine Unternehmungen zu führen. Die Frauen erwirtschaften mit Reishandel, Vieh-Zucht oder Handwerg Gewinne, mit denen sie den Kredit abbezahlen und die eigene Situation verbessern. Vor allem lernen sie, ihre Rechte durchzusetzen. Auch über die Arbeit von NETZ kann man sich an diesem Tag im Weltladen informieren. Weitere Informationen unter www.oikocredit.org/sa/bw und www.bangladesch.org
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Am 25. November war
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Genossenschaftsversammlung bei Dritte-Welt-Partner Ravensburg eG
Der Rottenburger Weltladen hat seit knapp einem Jahr Anteile an dieser Genossenschaft.
dwp ist die einzige bundesweit agierende Fairhandesgenossenschaft.
Die Idee, alle Beteiligten der Fairhandeskette in einer gemeinsamen
Firma näher zusammenzubringen, ist so in Europa einmalig.
Nicht nur diese eigene Fairhandelsphilosophie, sondern auch das Sortiment überzeugt einen stets wachsenden Kundenkreis. Dabei setzt dwp auf die längjährige Zusammenarbeit mit Kleinstproduzenten und Kleinbauernfamilien, die Waren in hochwertiger Qualität produzieren. Bei der Genossenschaftsversammlung wurde deutlich, dass dwp zwar prosperiert, wobei sich die Palette mehr vom Kunsthandwerk zu hochwertigen Lebensmitteln verschoben hat, aber dass das Eigenkapital viel zu knapp ist. dwp und die beteiligten Weltläden haben nun beschlossen, mehr Werbung zu machen. Jede natürliche Person kann ebenfalls Genossenschaftsanteile erwerben und Einfluß nehmen. Dies ist eine höchst interessante ökologisch wertvolle Geldanlage. Schon mit zwei Geschäftsanteilen zu € 250.-- kann man Mitglied werden und Einfluß nehmen. Einzelheiten sind von der Geschäftsführerin Ursula Sieber, Tel. 07472/21218 am Telefon abzufragen, oder im Internet unter www.dwp-rv.de.
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Rottenburger Weltladen unterstützt Gerechtigkeitskampagne gegen WTO - "Weltweit Taube Ohren"Im Rottenburger Weltladen kann man sich über die Aktion von "Gerechtigkeit-jetzt !" zum G8-Gipfel im nächsten Jahr in Deutschland informieren.
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Gerechtigkeit jetzt ! , diese Welthandelskampagne ist ein Bündnis aus 36 Organisationen, u.a. MISEREOR, Brot für die Welt, dem BUND oder dem Weltladen-Dachverband. Sie werden aktiv für einen gerechten Welthandel, der die Umwelt schützt und allen Menschen - vor allem den Armen - nützt.
Mit gutem Grund :
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Hoher Besuch im WeltladenBischof Dom Leonardo Ulrich Steiner aus der Prälatur Sao Felix do Araguaia aus der Provinz Mato Grosso, BrasilienDer "Urwaldbischof" zu Besuch bei Familie Sieber, wollte unbedingt den Rottenburger Weltladen sehen. Er und sein Vorgänger werden schon lange von Eine-Welt-Gruppen aus Rottweil und Lörrach unterstützt. Er hilft Indios und Kleinbauern im Mato Grosso gegen Vertreibung und Ausbeutung. Seine Diözese ist ein wichtiges Sprachrohr der Armen im Amazonasgebiet. Schwerpunkte sind Bildungsarbeit zur Überwindung des Analphabetentums, Aufbau stabiler Dorfgemeinschaften und kleiner landwirtschaftlicher Genossenschaften. Dringend erforderlich wäre auch eine bessere gesundheitliche Versorgung in diesem dünnbesiedelten, riesengroßen Urwaldgebiet.
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Geburtstagsgeschenk für BangladeshDas Ehepaar Willi und Ursula Sieber haben beide im letzten Jahr ihren 60. Geburtstag gefeiert und dabei anstatt Geschenken um Spenden für 2 Entwicklungshilfe-Projekte gebeten. Es ist nun eine stattliche Summe zusammen gekommen: 2 600.--€ für ein Frauenprojekt von NETZ e.V. in Bangladesh und 1 900.--€ für die Indios in Nordbrasilien.
NETZ e.V.in Wetzlar schreibt, dass jede Spende vom Entwicklungsministerium vervierfacht wird, also dann 10 400.--€ in Bangladesh ankommen. Wenn man, wie NETZ davon ausgeht, mit 65.--€ einer Familie ein ganzes Jahr mit einem Startkapital helfen kann, dann wäre 160 Familien geholfen, und dies nicht nur einmalig, sondern dauerhaft und nachhaltig.
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Warentauschtag im Foyer der FesthalleAm diesjährigen Warentauschtag war der Weltladen wiederum für die Bewirtung der Besucher und Helfer zuständig. Unsere Vorsitzende Viola Kaiser hat den Einsatz koordiniert. Es gab frische Butterbretzeln und natürlich aus dem Fair Handel Angebot des Weltladens Kaffee, Bananen, Säfte, Riegel und Schokolade, und - wie immer - Informationen aller Art rund um den Fairen Handel.
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Am 13. Mai war Internationaler Weltladentag
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St. Klara - Praktikantinnen im WeltladenFast eine Woche waren zwei Schülerinnen von St. Klara während ihres Sozialpraktikums im Weltladen und wurden vom "Schul-Team" bestens betreut.
Nach Filmen und theoretischer Einführung folgte die
praktische Arbeit im Weltladen :
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Nur mit fairen Bällen :
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